Marc-André Hamelin auf Bösendorfer 280-VC beim Berliner Klavierfestival 2019

By 1. July 2019Angebote


Wenn sich Pianisten wohlfühlen kommen sie wieder. So auch Marc-André Hamelin, der erneut Gast beim Berliner Klavierfestival am 19. Mai 2019 war und das Publikum mit einem sehr abwechslungsreichen Programm faszinierte.

Die breit gefächerte Auswahl an Werken wiesen all die Qualitäten auf, für die Hamelin so bekannt ist: Virtuosität, Ausdruckskraft und Spielfreude. Dies trifft ganz besonders auf die Préludes von Debussy zu, über deren Einspielung Piano News 2015 schrieb: “Hier erkenne man, was immer schon Hamelins beispiellose Interpretationskunst in sich barg: das brillante Gespür für Anschlagnuancierung, um den jeweils entsprechenden Effekt, die Klangfarbe des Instruments so zu gestalten, dass sie der Musik eigenen Ausdrucksvielfalt entspricht.”

„Wenn Tastenlöwen leise brüllen“ – hören und lesen Sie hier die Konzertkritik der regionalen Hörfunkwelle des rbb für Berlin und Brandenburg von Jens Lehmann.

Ob Künstlerinnen und Künstler zu Beginn ihrer Karriere oder bereits auf den Bühnen der Welt zu Hause sind, wie immer lädt das Berliner Klavierfestival seine Lieblingspianistinnen und -pianisten in den Saal mit dem schönsten Klang in Berlin ein: den Kleinen Saal des Konzerthauses Berlin. Klangreichtum, Virtuosität, Individualität und Facettenreichtum von Ausnahmekünstlern in intimer Atmosphäre erlebbar zu machen, ist das Konzept dieses erlesenen Festivals.

Die gespielten Werke im Detail


Johann Sebastian Bach
Chaconne aus der Partita für Violine solo d-Moll BWV 1004, für Klavier bearbeitet von Ferruccio Busoni

Sergej Prokofjew
„Sarkasmen“ op. 17

Fryderyk Chopin
Polonaise-Fantaisie As-Dur op. 61

Fryderyk Chopin
Scherzo E-Dur op. 54

Claude Debussy
Préludes (2. Heft)

Gespielt auf 280VC

Foto Sim Cannety-Clarke